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	<title type="text">Über uns</title>
	<subtitle type="text">Aufmucken gegen Rechts - der CD-Sampler gegen Nazis!</subtitle>
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	<updated>2022-06-19T00:02:36Z</updated>
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		<title>Was sind Nazis eigentlich?</title>
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		<published>2009-08-27T16:31:41Z</published>
		<updated>2009-08-27T16:31:41Z</updated>
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		<author>
			<name>Administrator</name>
		<email>dominic.guhl@googlemail.com</email>
		</author>
		<summary type="html">&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Die Rechten haben nicht wirklich ein geschlossenes Weltbild.  Etwas aber haben alle Nazis wie Rechtspopulisten gemeinsam: Sie teilen die  Vorstellung von der ungleichen “Wertigkeit“ von Menschen. Die Rechten sind also  AnhängerInnen von Ungleichheitsideologien. Der Rassismus ist eine davon.  RassistInnen unterteilen Menschen in verschiedene “Rassen“ und gehen davon aus,  dass diese Menschen unterschiedlichen Aussehens (z.B. Haar- oder Hautfarbe)  oder unterschiedlicher kultureller Identitäten unveränderbare und auch  angeborene Eigenschaften besitzen. Sie sehen einige Menschen deshalb als von  Natur aus schlechter an und wollen diese aus der Gesellschaft ausschließen. So  fordern sie die Abschiebung von MigrantInnen oder begründen damit auch  gewalttätige Übergriffe auf Menschen, die sie als minderwertig ansehen.&lt;/p&gt;
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		<content type="html">&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Die Rechten haben nicht wirklich ein geschlossenes Weltbild.  Etwas aber haben alle Nazis wie Rechtspopulisten gemeinsam: Sie teilen die  Vorstellung von der ungleichen “Wertigkeit“ von Menschen. Die Rechten sind also  AnhängerInnen von Ungleichheitsideologien. Der Rassismus ist eine davon.  RassistInnen unterteilen Menschen in verschiedene “Rassen“ und gehen davon aus,  dass diese Menschen unterschiedlichen Aussehens (z.B. Haar- oder Hautfarbe)  oder unterschiedlicher kultureller Identitäten unveränderbare und auch  angeborene Eigenschaften besitzen. Sie sehen einige Menschen deshalb als von  Natur aus schlechter an und wollen diese aus der Gesellschaft ausschließen. So  fordern sie die Abschiebung von MigrantInnen oder begründen damit auch  gewalttätige Übergriffe auf Menschen, die sie als minderwertig ansehen.&lt;/p&gt;
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		<title>Die 6 Elemente rechtsextremer Ideologien</title>
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		<published>2009-08-27T16:50:19Z</published>
		<updated>2009-08-27T16:50:19Z</updated>
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		<author>
			<name>Administrator</name>
		<email>dominic.guhl@googlemail.com</email>
		</author>
		<summary type="html">&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Eine  Definition von &lt;strong&gt;Rassismus&lt;/strong&gt; fasste 1965  die UNO: &quot;In dieser Übereinkunft umfasst der Begriff jede Unterscheidung, jeden Ausschlus, jede Einschränkung oder Bevorzugung auf Grund von Rasse, Farbe, Abstammung, nationaler oder ethnischer Herkunft mit dem Ziel oder der Folge, die Anerkennung, den Genuss oder die Ausüberung der Menschenrechte und Grundfreiheiten auf gleicher Grundlage im politischen, wirtschaftlichen, sozialen, kulturellem oder jedem anderen Bereich des öffentlichen Lebens aufzuheben oder zu behindern&quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt; 
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		<title>Von Nazi-Punks und rechten Rappern</title>
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		<published>2009-08-27T16:56:51Z</published>
		<updated>2009-08-27T16:56:51Z</updated>
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		<author>
			<name>Administrator</name>
		<email>dominic.guhl@googlemail.com</email>
		</author>
		<summary type="html">&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Früher erschien es recht einfach, Nazis zu erkennen: Irgendwie waren das die fies dreinblickenden Typen mit Glatze, Bomberjacke und Springerstiefeln, die irgendwo rumgelungert haben und jeden verprügelt haben, der nicht in ihr Weltbild gepasst hat. Gewaltbereit sind sie zwar immer noch, jedoch lassen sich die Faschos nicht mehr wirklich an ihrem Äußeren erkennen. Das Vorurteil vom Naziskin gehört seit langem in die Mottenkiste. Mittlerweile haben sich Klamottenmarken etabliert, die von ihrer Optik her kaum noch von normalen Marken zu unterscheiden sind.&lt;/p&gt;
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		<content type="html">&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Früher erschien es recht einfach, Nazis zu erkennen: Irgendwie waren das die fies dreinblickenden Typen mit Glatze, Bomberjacke und Springerstiefeln, die irgendwo rumgelungert haben und jeden verprügelt haben, der nicht in ihr Weltbild gepasst hat. Gewaltbereit sind sie zwar immer noch, jedoch lassen sich die Faschos nicht mehr wirklich an ihrem Äußeren erkennen. Das Vorurteil vom Naziskin gehört seit langem in die Mottenkiste. Mittlerweile haben sich Klamottenmarken etabliert, die von ihrer Optik her kaum noch von normalen Marken zu unterscheiden sind.&lt;/p&gt;
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		<title>Des Nazis neue Kleider</title>
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		<published>2009-08-27T17:02:18Z</published>
		<updated>2009-08-27T17:02:18Z</updated>
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		<author>
			<name>Administrator</name>
		<email>dominic.guhl@googlemail.com</email>
		</author>
		<summary type="html">&lt;div style=&quot;float: left; margin-right: 5px;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;images/stories/schwein.jpg&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;In der Neonazi-Szene hat es in den vergangenen Jahren einige  Veränderungen gegeben. Lange Zeit dominierte ein Bild des Rechtsradikalen die  Öffentlichkeit: Der glatzköpfige Nazi-Skinhead (besser: Bonehead) mit  Bomberjacke und Springerstiefel. Auch heute noch wird in den Medien häufig  diese Darstellung verwendet. Doch inwiefern trifft das noch zu?  Zunächst gilt es, unorganisierte und organisierte Neonazis  zu unterscheiden. Unorganisierte Neonazis sammeln sich oft in losen Cliquen,  haben kaum Kontakte zu anderen Neonazi- Gruppen und werden meistens spontan  aktiv. Aktivität bedeutet hier Gewalttaten gegen Personen, die nicht in das  menschenverachtende Weltbild passen und aus der Gruppe heraus, meist unter  Einfluss von Alkohol und rechtsradikaler Musik, verübt werden.&lt;/p&gt;
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		<content type="html">&lt;div style=&quot;float: left; margin-right: 5px;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;images/stories/schwein.jpg&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/div&gt;
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		<title>Eins, zwei, nazifrei</title>
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		<published>2009-08-27T17:05:31Z</published>
		<updated>2009-08-27T17:05:31Z</updated>
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		<author>
			<name>Administrator</name>
		<email>dominic.guhl@googlemail.com</email>
		</author>
		<summary type="html">&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Dich nerven Nazis an Deiner Schule? Einige Deiner MitschülerInnen werden rassistisch angepöbelt und bedroht? An Deiner Schule kleben Nazi-Sticker und zweimal im Monat stehen die Faschos vor dem Schultor, um Ihre Propaganda zu verteilen? Wie Du konkret dagegen aktiv werden kannst, erfährst du hier.&lt;/p&gt;
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		<content type="html">&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Dich nerven Nazis an Deiner Schule? Einige Deiner MitschülerInnen werden rassistisch angepöbelt und bedroht? An Deiner Schule kleben Nazi-Sticker und zweimal im Monat stehen die Faschos vor dem Schultor, um Ihre Propaganda zu verteilen? Wie Du konkret dagegen aktiv werden kannst, erfährst du hier.&lt;/p&gt;
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		<title>Ich hab ja nichts gegen Ausländer, aber...</title>
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		<published>2009-08-27T17:09:13Z</published>
		<updated>2009-08-27T17:09:13Z</updated>
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		<author>
			<name>Administrator</name>
		<email>dominic.guhl@googlemail.com</email>
		</author>
		<summary type="html">&lt;div style=&quot;float: left; margin-right: 5px;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;images/stories/denkanschlag.jpg&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;182&quot; height=&quot;165&quot; /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Ausländerfeindlichkeit und Rassismus sind leider weiter  verbreitet, als wir oft glauben: In Umfragen geben oft über die Hälfte der  Befragten an, in Deutschland gebe es „zu viele Ausländer“ und immer wieder sind  wir im Alltag mit  Vorurteilen oder  abfälligen Sprüchen über „die Türken“, „die Russen“ oder „die Ausländer“ an  sich konfrontiert.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Solchen Aussagen entgegentreten ist leicht gesagt – damit es  auch leichter getan ist, wollen wir euch hier einige Argumente dazu mitgeben.&lt;/p&gt;
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&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Ausländerfeindlichkeit und Rassismus sind leider weiter  verbreitet, als wir oft glauben: In Umfragen geben oft über die Hälfte der  Befragten an, in Deutschland gebe es „zu viele Ausländer“ und immer wieder sind  wir im Alltag mit  Vorurteilen oder  abfälligen Sprüchen über „die Türken“, „die Russen“ oder „die Ausländer“ an  sich konfrontiert.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Solchen Aussagen entgegentreten ist leicht gesagt – damit es  auch leichter getan ist, wollen wir euch hier einige Argumente dazu mitgeben.&lt;/p&gt;
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		<title>Tatort Stadion: Nazis und Rassismus im deutschen Fußball</title>
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		<published>2009-08-27T20:15:18Z</published>
		<updated>2009-08-27T20:15:18Z</updated>
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		<author>
			<name>Administrator</name>
		<email>dominic.guhl@googlemail.com</email>
		</author>
		<summary type="html">&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Das Oberliga-Spiel im März 2006 zwischen dem Halleschen FC und dem FC Sachsen Leipzig wird Adebowale Ogungbure wahrscheinlich nicht mehr vergessen können. Der aus Nigeria stammende, damalige Stürmer des FC Sachsen Leipzig wurde das ganze Spiel hindurch von „Fans“ aus Halle rassistisch beleidigt, ohne das Schiedsrichter oder Stadionsprecher irgendwie eingegriffen hätten. Wahrscheinlich aus Hilflosigkeit und aus der Wut heraus stellte sich Adebowale nach dem Abpfiff vor die Hallenser Fankurve und zeigte demonstrativ den Hitlergruß, um damit zu sagen „Ihr seid verdammte Nazis!“. Daraufhin wurde der dunkelhäutige Spieler von Hallenser Anhängern angegriffen, geschlagen und gewürgt, nur das Eingreifen von Mannschaftskollegen konnte Schlimmeres verhindern.&lt;/p&gt;
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		<content type="html">&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Das Oberliga-Spiel im März 2006 zwischen dem Halleschen FC und dem FC Sachsen Leipzig wird Adebowale Ogungbure wahrscheinlich nicht mehr vergessen können. Der aus Nigeria stammende, damalige Stürmer des FC Sachsen Leipzig wurde das ganze Spiel hindurch von „Fans“ aus Halle rassistisch beleidigt, ohne das Schiedsrichter oder Stadionsprecher irgendwie eingegriffen hätten. Wahrscheinlich aus Hilflosigkeit und aus der Wut heraus stellte sich Adebowale nach dem Abpfiff vor die Hallenser Fankurve und zeigte demonstrativ den Hitlergruß, um damit zu sagen „Ihr seid verdammte Nazis!“. Daraufhin wurde der dunkelhäutige Spieler von Hallenser Anhängern angegriffen, geschlagen und gewürgt, nur das Eingreifen von Mannschaftskollegen konnte Schlimmeres verhindern.&lt;/p&gt;
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		<title>Kultur statt Klasse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="/index.php/ueber-uns/2-was-sind-nazis-eigentlich/12-kultur-statt-klasse"/>
		<published>2009-08-27T20:18:28Z</published>
		<updated>2009-08-27T20:18:28Z</updated>
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		<author>
			<name>Administrator</name>
		<email>dominic.guhl@googlemail.com</email>
		</author>
		<summary type="html">&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Rassistische Deutungsmuster sind in ganz Europa auf dem Vormarsch. Im Gegensatz zum klassischen Rassismus bezieht sich der „kulturalisierte Rassismus“ nicht auf die Hautfarbe oder die Zuordnung zu einer vermeintlichen „Rasse“, sondern auf die Idee einer „eigenen“ und einer „fremden“ Kultur. Die Angst vor der &lt;em&gt;„Islamisierung“ unserer  Kultur&lt;/em&gt; - also rheinländisch,  flämisch oder christlich-abendländisch - wird dabei bewusst geschürt. Erst die Behauptung eines angeblich &lt;em&gt;fremden&lt;/em&gt; Äußeren lässt die Unterschiede nach Innen verblassen und schafft ein Gefühl der Zugehörigkeit. Genau das macht diese Form rassistischer Erklärungsmuster auch so gefährlich: Was Republikaner, Pro Köln oder Teile der CDU offen propagieren, liegt so schon in der harmlos erscheinenden Vorstellung von &lt;em&gt;Kulturkreisen&lt;/em&gt; - man möge sich doch dahin  begeben, wo &lt;em&gt;seinesgleichen&lt;/em&gt; leben, und  das ist im Falle des Islam doch bitte nicht das ach so christliche Europa!&lt;/p&gt;
</summary>
		<content type="html">&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Rassistische Deutungsmuster sind in ganz Europa auf dem Vormarsch. Im Gegensatz zum klassischen Rassismus bezieht sich der „kulturalisierte Rassismus“ nicht auf die Hautfarbe oder die Zuordnung zu einer vermeintlichen „Rasse“, sondern auf die Idee einer „eigenen“ und einer „fremden“ Kultur. Die Angst vor der &lt;em&gt;„Islamisierung“ unserer  Kultur&lt;/em&gt; - also rheinländisch,  flämisch oder christlich-abendländisch - wird dabei bewusst geschürt. Erst die Behauptung eines angeblich &lt;em&gt;fremden&lt;/em&gt; Äußeren lässt die Unterschiede nach Innen verblassen und schafft ein Gefühl der Zugehörigkeit. Genau das macht diese Form rassistischer Erklärungsmuster auch so gefährlich: Was Republikaner, Pro Köln oder Teile der CDU offen propagieren, liegt so schon in der harmlos erscheinenden Vorstellung von &lt;em&gt;Kulturkreisen&lt;/em&gt; - man möge sich doch dahin  begeben, wo &lt;em&gt;seinesgleichen&lt;/em&gt; leben, und  das ist im Falle des Islam doch bitte nicht das ach so christliche Europa!&lt;/p&gt;
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